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Fotomodus: Bilder, Schilder und Screenshots übersetzen

Fink übersetzt jetzt auch Text in Bildern. Du lädst ein Foto oder einen Screenshot hoch oder machst mit dem Handy ein Bild, und Fink liest den Text, übersetzt ihn und legt die Übersetzung über das Original. Der Fotomodus unterstützt dieselben 24 Sprachen wie die Textübersetzung. Am gründlichsten haben wir ihn mit japanischen Schildern, Speisekarten und Chat-Screenshots getestet.

Die Rückseite eines japanischen Sencha-Beutels vor und nach dem Fotomodus: Zubereitungsschritte, eine senkrechte Zeile zur Ernte, ein Mindesthaltbarkeitsdatum und eine Etikettentabelle, jeweils mit der englischen Übersetzung darüber, etwa „Put 3 tsp of tea leaves into the teapot.“ und „Origin: Shizuoka“.
Die Rückseite eines Sencha-Beutels aus Shizuoka. Fink baut das Etikett als Tabelle nach und lässt das Datum stehen. Eine Zelle, der Lagerhinweis, passte nicht in ihre Zeile, und neben „Net weight“ ist noch ein Teil des Japanischen zu sehen.

So übersetzt du ein Foto oder einen Screenshot

Am Computer klickst du auf den Bild-Button unten rechts im Textfeld („Bild übersetzen“), ziehst eine Datei auf das Feld oder fügst einen Screenshot mit Strg+V ein. Am Handy tippst du auf den Kamera-Button und wählst „Foto aufnehmen“ oder „Bild auswählen“. Das Bild ersetzt das Textfeld, und Fink schickt nichts ab, bevor du auf „Übersetzen“ klickst oder tippst.

Fink auf dem Handy: das Fenster „Translate an image“ mit „Take photo“ und „Choose image“, daneben das übersetzte Bodenschild in der Ergebniskarte, darunter „Text in the image“ und „Back Translation“.Fink auf dem Handy: das Fenster „Translate an image“ mit „Take photo“ und „Choose image“, daneben das übersetzte Bodenschild in der Ergebniskarte, darunter „Text in the image“ und „Back Translation“.
Am Handy öffnet der Kamera-Button dieses Fenster. Die Ergebniskarte zeigt das übersetzte Foto. Die Screenshots zeigen die englische Oberfläche.

Für den Fotomodus brauchst du ein kostenloses Konto. Getippten Text kannst du weiterhin als Gast übersetzen.

Was du zurückbekommst

Fink deckt jedes Textstück mit einem Kasten in der Farbe des Untergrunds ab und schreibt die Übersetzung hinein. Fink liest auch senkrechtes Japanisch, wie die Textspalte rechts auf dem Teebeutel oben. Halte das Bild gedrückt, um das Original zu sehen, tippe auf einen gekürzten Kasten, um den vollen Text zu lesen, und lade das übersetzte Bild mit „Bild speichern“ herunter oder teile es vom Handy aus.

Unter dem Bild listet „Text im Bild“ jede Zeile mit Original und Übersetzung auf, dazu gibt es den Button „Alles kopieren“. Wählst du eine Zeile aus, leuchtet ihr Kasten im Bild auf.

Der Fotomodus in der Fink-App, Japanisch nach Englisch: links das Foto eines Bodenschilds mit 自転車等放置規制区域 und 豊橋市, rechts dasselbe Foto mit „Bicycle etc. No Parking Zone“ und „Toyohashi City“ über dem japanischen Text.Der Fotomodus in der Fink-App, Japanisch nach Englisch: links das Foto eines Bodenschilds mit 自転車等放置規制区域 und 豊橋市, rechts dasselbe Foto mit „Bicycle etc. No Parking Zone“ und „Toyohashi City“ über dem japanischen Text.
Ein Parkverbotsschild für Fahrräder in Toyohashi, übersetzt in Fink. Foto: Tien Nguyen auf Pexels.

Das Panel „Einblicke“ behandelt das Ergebnis wie jede andere Übersetzung: Hinweise zu Ton und Wortwahl, eine Rückübersetzung in die Ausgangssprache und, wenn die Übersetzung auf Japanisch ist, die Aussprache in Hepburn-Umschrift. Die Rückübersetzung hilft vor allem bei deinen eigenen Screenshots, etwa bei einer Chat-Antwort, die du in einer Sprache verschicken willst, die du nicht lesen kannst.

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Warum Fink das ganze Bild auf einmal übersetzt

Auf Schildern und Speisekarten stehen kurze Stichworte ohne Satz drumherum. Ein Nutzer auf Hacker News stellte fest, dass der Kameramodus von Google Translate lange Dialoge gut schafft, aber „the translation does start to fail with short snappy ‚action manga‘ japanese with short context-less sentences and exclamations“. Bei kurzen Sätzen ohne Kontext und bei Ausrufen versagt die Übersetzung demnach.

Fink schickt den gesamten Text eines Bildes in einer einzigen Anfrage an das Modell. So übersetzt das Modell jedes Textstück mit dem Rest des Bildes im Blick. Vorher liest Mistral OCR den Text. Preise, Zahlen und Codes bleiben unverändert.

Grenzen der ersten Version

Der Fotomodus verarbeitet jeweils ein Bild bis 10 MB. HEIC-Fotos vom iPhone kann Chrome am Desktop nicht immer öffnen, wandle sie also vorher in JPEG um. Fink übersetzt bis zu 2.000 Zeichen pro Bild und zeichnet höchstens 25 Kästen ins Bild; weiterer Text steht nur in der Liste. PDFs kann Fink noch nicht lesen. Qualitätsprüfung und Überarbeiten sind für Bilder ausgeschaltet, und Bildübersetzungen landen nicht in deinem Verlauf.

Nahaufnahmen funktionieren am besten. Erkennt Fink nicht, wo der Text im Foto steht, kommt die Übersetzung in die Liste, und Fink schlägt dir vor, näher an den Text heranzugehen.

Das Lesen des Bildes kostet pauschal 0,015 Credits zusätzlich zur Übersetzung. Ein Foto kostet also etwas mehr, als wenn du denselben Text tippst. Die 3 Credits im Monat aus dem kostenlosen Plan reichen trotzdem für Dutzende Bilder, und die Preisseite zeigt die bezahlten Pläne.

Fragen zum Fotomodus

Kann ich einen Screenshot übersetzen? Ja. Füge ihn am Computer mit Strg+V ein oder wähle ihn am Handy mit „Bild auswählen“ aus der Galerie. Chat-Screenshots und App-Bildschirme klappen meist gut, weil ihr Text scharf und gerade ist.

Funktioniert der Fotomodus auf dem Handy? Ja. Öffne Fink im Browser deines Handys, tippe auf den Kamera-Button und fotografiere das Schild oder die Speisekarte.

Was unterscheidet den Fotomodus von Google Lens? Google Lens ist kostenlos und übersetzt live durch die Kamera, gut für einen schnellen Blick auf ein Schild. Fink arbeitet mit einem Foto, das du gemacht hast, übersetzt den ganzen Text in einer Anfrage und liefert Hinweise zu Ton und Wortwahl. Unser Beitrag zur Übersetzung im Jahr 2026 erklärt, warum die meisten Menschen zuerst bei Googles Tools landen.

Welche Sprachen unterstützt der Fotomodus? Dieselben 24 Sprachen wie die Textübersetzung. Fink erkennt die Sprache im Bild nicht selbst, stelle die Ausgangssprache also ein, bevor du auf „Übersetzen“ tippst.